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Irene Khan Die unerhörte Wahrheit. Armut und Menschenrechte
(Gebundene Ausgabe) Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 1 (4. Mai 2010) ISBN-10: 3100415140 22,95 EUR
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«Armut ist der grösste Menschenrechtsskandal unserer Zeit». Dieser Satz ist eine der Hauptbotschaften von Irene Kahn. In ihrem neuen Buch «Die unerhörte Wahrheit. Armut und Menschenrechte» fordert die ehemalige Generalsekretärin von Amnesty International eine neue Sicht der Dinge: Armut soll nicht als Schicksal, sondern als Folge und Ursache von Menschenrechtsverletzungen begriffen werden. Die ernüchternden Zahlen sind bekannt: Fast eine Milliarde Menschen sind weltweit unterernährt, 1,3 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu medizinischer Grundversorgung und 2,5 Milliarden verfügen über keine sanitären Einrichtungen.Das Buch nimmt uns mit auf eine Reise zu den Schattenseiten der Globalisierung, auf der vor allem eines klar wird: Armut ist nicht nur eine Frage des fehlenden Einkommens, Armut bedeutet auch Ausgrenzung, Rechtlosigkeit und ein Mangel an Selbstbestimmung. Die globale Armut ist daher die grösste Menschenrechtskrise überhaupt.i
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Marc Thörner Afghanistan Code
Eine Reportage über Krieg, Fundamentalismus und Demokratie: Eine Reportage über Krieg und Fundamentalismus
(Broschiert 160 Seiten) Werlag; Edition Nautilus ISBN-10: 3894016078 16,- EUR
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Aufbau der Demokratie und Kampf gegen den Terror, den islamischen Extremismus, so lautet der Anspruch, mit dem Deutschland und andere westliche Staaten ihr Engagement in Afghanistan begründen. Doch auf den großen Basen, in den Wiederaufbauzentren, bei den Militäreinheiten zeigt sich: Das zivile Element ist dem militärischen Konzept nur zugeordnet, es geht um Aufstandsbekämpfung. Der Autor hat sich auf eine abenteuerliche Spurensuche gemacht: Auf Fahrten im pakistanisch-afghanischen Grenzgebiet, in Madrassahs, in abgelegenen Forts, bei Gesprächen mit Mullahs und Militärs, bei Diskussionen mit liberalen islamischen Gelehrten zeichnet sich immer deutlicher ab: Der islamische Extremismus, zu dessen Bekämpfung ISAF-Truppen in Afghanistan stationiert sind, hat sich erst durch die Zusammenarbeit von Aufstandsbekämpfern und konservativen Autoritäten entwickelt. Und diese Zusammenarbeit verhindert, dass sich islamische Gesellschaften demokratisieren und sich der ausländischen Dominanz entziehen.
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Aung San Suu Kyi
Der Weg zur Freiheit
Die Friedensnobelpreisträgerin aus Birma im Gespräch mit Alan Clements
(Broschiert 352 Seiten) Werlag; Vandenhoeck & Ruprecht ISBN-10: 3525540051 19,90 EUR
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Aung San Suu Kyi ist eine Gefangene in ihrem eigenen Land. Die Tochter des 1947 ermordeten Freiheitskämpfers Aung San steht an der Spitze der Protestbewegung gegen das Militärregime in Birma, ist jedoch von der Außenwelt abgeschnitten. Das demokratisch gewählte Oberhaupt Birmas steht seit 1989, mit kurzen Unterbrechungen, unter Hausarrest. In der Zeit ihrer Isolation ist die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zur Symbolfigur für die Auflehnung des Volkes Birma gegen ein grausames Militärregime geworden. Die hier aufgezeichneten Gespräche mit Alan Clements gewähren Einblicke in Aung San Suu Kyis vom Buddhismus geprägtes Leben und ihren Einsatz für den Frieden. Die Neuauflage ist um ein aktuelles Vorwort von Alan Clements, eine umfangreiche Chronologie der Ereignisse in Birma (bis 2008) und zahlreiche Internetlinks zu Birma ergänzt.
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Erich Follath
Die Kinder der Killing Fields Kambodschas Weg vom Terrorland zum Touristenparadies
Originaltitel: Die Kinder der Killing Fields Originalverlag: DVA / Spiegel Buchverlag, München Hamburg 2009 Taschenbuch, Broschur, ca. 368 Seiten, 12,5 x 18,3 cm 8 S. farb. Bildteil ISBN: 978-3-442-10224-2 ca. € 10,95 [D] | € 11,30 [A] | CHF 19,90 (UVP)Unverbindliche Preisempfehlung
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Vor 30 Jahren wurde Kambodscha vom Terror der Roten Khmer heimgesucht, die auf den »Killing Fields« fast ein Viertel der eigenen Bevölkerung ermordeten. Jetzt endlich werden die Verantwortlichen vor ein Tribunal gestellt. SPIEGEL-Autor Erich Follath schildert ein faszinierendes Land mit einer jahrtausendealten Kultur und Geschichte, das mit den Schatten der grausamen Vergangenheit kämpft.Der Riss geht quer durch alle Familien: Fast jeder vierte Kambodschaner fiel dem Terror der Roten Khmer zum Opfer – in diesem Herbst, 30 Jahre nach dem Ende des blutigen Regimes, beginnt ein Internationaler Gerichtshof damit, den Massenmord zu sühnen. »Bruder Nummer eins« Pol Pot ist tot, aber sein Vize sitzt auf der Anklagebank von Phnom Penh, gemeinsam mit vier anderen ehemaligen Führern.
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Cheheltan, Amir Hassan
Teheran Revolutionsstraße Welt-Erstveröffentlichung Aus dem Persischen von Susanne Baghestani 208 Seiten, gebunden Euro 22,00 [D] Euro 22,60 [A] SFr 37,90 (ISBN) 978-3-87410-111-0
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Der Aufstieg eines zwielichtigen Operateurs von Jungfernhäutchen zum Klinikchef, der sich in eine seiner Patientinnen verliebt, ist Ausgangspunkt für ein Sittenbild der iranischen Gesellschaft, deren politische, wirtschaftliche und soziale Zwänge und Verwerfungen ein junges Liebespaar auf grausame Weise scheitern lassen. „Teheran Revolutionsstrasse“, der in Teheran nicht veröffentlichte Roman Cheheltans, porträtiert den unbekannten Alltag von Menschen der Teheraner Megacity. Der Schriftsteller Amir Hassan Cheheltan lebt in Teheran. Zuletzt ist er durch seine tagebuchartigen Aufzeichnungen der blutigen Unruhen in seinem Land nach den Wahlen bekannt geworden. In seinem Roman entwirft er ein Sittenbild der iranischen Gesellschaft, das die Zerrissenheit der Menschen in diesem System von Brutalität und Sehnsucht nach Emotionalität beschreibt. Der Roman ist in Deutsch erschienen. Im Iran ist er verboten.
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Atemschaukel von Hertha Müller (Gebunden) Seitenzahl: 304 Hanser Verlag EUR 19,90
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Rumänien 1945: Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende. Die deutsche Bevölkerung lebt in Angst. "Es war 3 Uhr in der Nacht zum 15. Januar 1945, als die Patrouille mich holte. Die Kälte zog an, es waren -15º C." So beginnt ein junger Mann den Bericht über seine Deportation in ein Lager nach Russland. Anhand seines Lebens erzählt Herta Müller von dem Schicksal der deutschen Bevölkerung in Siebenbürgen. In Gesprächen mit dem Lyriker Oskar Pastior und anderen Überlebenden hat sie den Stoff gesammelt, den sie nun zu einem großen neuen Roman geformt hat. Ihr gelingt es, die Verfolgung Rumäniendeutscher unter Stalin in einer zutiefst individuellen Geschichte sichtbar zu machen.
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Die Straßenkinder von Tres Soles Stefan Gurtner
(Broschiert) Seitenzahl: 288 ISBN 9783936049794 EURO 18,-
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Seit zwanzig Jahren besteht in Bolivien die vom Autoren gegründete Wohngemeinschaft „Tres Soles" für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche. Dieses Buch versucht anhand von Einzelschicksalen und Anekdoten, „manche spannender als Romanstorys", ihre Entstehungsgeschichte darzustellen. Ebenso spannend ist ohne Zweifel die geschilderte Suche nach neuen, erzieherischen Wegen in einem Land, wo nach jahrhundertealter Unterdrückung durch die spanischen Kolonialherren und langen Militärdiktaturen noch immer äußerst autoritäre Gesellschaftsstrukturen herrschen - sowohl in den Familien als auch in den Schulen und Firmen. Informationen zu Tres Soles und zum Verlag: www.tres-soles.de
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Der Iran: Die verschleierte Hochkultur
Gebundene Ausgabe: 235 Seiten Verlag: Diederichs (26. Januar 2009) Preis: 19,95 EUR
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Innenansichten einer Kulturnation 30 Jahre nach der Islamischen Revolution steht der Iran wieder im Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Von den USA als "Schurkenstaat" gebrandmarkt könnte das schillernde Land mit großer Tradition schon bald zum Kriegsschauplatz werden. Die Journalistin Andrea Claudia Hoffmann hat Zugang zu den einflussreichsten Ayatollahs und Politikern, aber auch intensiven Kontakt zu Oppositionellen und Regimekritikern. Ihr Buch ist ein brillant geschriebener Streifzug durch Geschichte und Gegenwart einer 5000 Jahre alten Hochkultur. Was ist der Iran und wer sind die Iraner? Ein uraltes Volk, das sich seine kulturelle Eigenart trotzig bewahrt hat und mit Arabern nichts gemein haben will. Ein Vielvölkerstaat, dessen Bewohner die verschiedensten Sprachen, Bräuche und Religionen leben. Und ein Staat im Umbruch: Über 65 Prozent der Hochschulabsolventen sind weiblich. Frauen werden die Zukunft der Islamischen Republik prägen. Andrea Claudia Hoffmann blickt hinter den Schleier der Vorurteile und Klischees, die das Iran-Bild im Westen weitgehend bestimmen.
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Amnesty International Report 2009
Deutsche Ausgabe: © 2009 S. Fischer Verlag, Broschur mit Länderkarten, ca. 500 Seiten, Lieferbar ab: 28. Mai 2009 Art-Nr. 01009 14,95 €
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Der Amnesty International Report 2009 liefert Daten und Fakten zum aktuellen Stand der Menschenrechtssituation in 158 Ländern der Welt. Er ist ein Appell an die Weltöffentlichkeit, nicht die Augen zu verschließen, sondern Menschenrechtsverletzungen aktiv entgegenzutreten.
Der Report ist er den mutigen Frauen und Männern gewidmet, die sich täglich mit großem Mut und Engagement für die Verwirklichung der Menschenrechte einsetzen.
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Iris Berben, Nicole Maibaum Frauen bewegen die Welt
320 Seiten Droemer/Knaur, 2009 19,95 Eur
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Iris Berben und Nicole Maibaum erzählen von 24 faszinierenden Frauen unserer Zeit, die die Welt verändert haben. Es sind Frauen, die an einem bestimmten Punkt ihres Lebens Stellung bezogen und gesagt haben: So nicht! Frauen, die nicht wegsehen, wenn Unrecht geschieht. Frauen, die sich stark machen für andere. Frauen im Kampf gegen Leid, Armut und Ungleichheit. Sie haben viel gewagt – manche von ihnen unter Lebensgefahr – und viel gewonnen. Für uns alle. Hätten Nicole Lüdeking und Jana Böttner sich nicht dazwischengestellt, wäre am 18. Juli 2004 in Brandenburg ein Kenianer ermordet worden. Ohne Anna Politkowskaja hätte die Welt die Augen leichter vor dem Krieg in Tschetschenien verschließen können. Viele Opfer von Säureattentaten in Bangladesch wären heute nicht mehr am Leben, hätte Monira Rahman nicht aufbegehrt … Iris Berben engagiert sich seit vielen Jahren gegen Antisemitismus und Gewalt und dafür, dass Menschen couragiert für ihre eigenen Rechte und die anderer eintreten. Zum ersten Mal erzählt sie jetzt von den Frauen, deren Einsatz für Gerechtigkeit sie besonders beeindruckt hat – Frauen, die zeigen, dass es oft nur ein wenig Zivilcourage braucht, um die Welt für sich und andere zum Besseren zu verändern.
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Sumaya Farhat-Naser, Disteln im Weinberg
312 Seiten Lenos Pocket, 2008 12,00 Eur
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Sumaya Farhat-Naser lebt mit ihrem Mann Munir in Birseit, mitten in der kargen Schönheit der palästinensischen Landschaft. Seit vielen Jahren setzt sie sich für eine friedliche Lösung des Konflikts im Nahen Osten ein. Die Autorin schildert ihren Alltag in einem Tagebuch, das sie zwischen Juni 2006 und März 2007 führte. Sie erzählt von ihrer Familie, ihren Verwandten und deren Schicksalen und beschreibt ihre Friedensarbeit in Schulen und in Frauengruppen, die Auseinandersetzungen mit Israelis an den Checkpoints, aber auch den Wiederaufbau ihres Weinbergs und Feste mit Angehörigen und Freunden.
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Hrant Dink, Von der Saat der Worte
183 Seiten Schiler Verlag, Berlin 2008
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Im Januar 2007 wurde Hrant Dink von einem jungen türkischen Chauvinisten erschossen. Nun erscheint erstmals auf Deutsch eine Auswahl von Artikeln des armenisch-türkischen Chefredakteurs der kleinen, aber wichtigen Zeitung „Agos“, der dafür eintrat, dass sich die Türkei einer wirklich tiefgreifenden Demokratisierung stellt. Hrant Dink war kein scharfzüngiger Rebell und auch kein politischer Journalist im herkömmlichen Sinn. Seine Texte machen deutlich, wie sehr Hrant Dink auf die Saat der Worte vertraut hat.
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Franz Binder und Dieter Glogowski Tibet - Flucht vom Dach der Welt
Verlag : Bucher, München ISBN-10: 3765816701 Einband : Gebunden 167 Seiten 24,95 Eur
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Die packende, wiewohl fiktive Geschichte der zwei tibetischen Flüchtlingskinder Lhakpa und Norbu berührt und steht exemplarisch für die gravierende Migrationsproblematik am Himalaya. Doch diese Fotoreportage überzeugt nicht nur wegen ihrer atemberaubend schönen Fotografien. Die geschichtlich-religiösen Hintergrundinformationen und die informativen Erläuterungen zu den politischen und sozialen Verhältnissen in Tibet von Franz Binder ergeben für den Leser ein umfassendes und nachhaltiges Bild von Tibet, seinen Menschen sowie dem tibetisch-chinesischen Spannungsverhältnis.
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Hrsg. v. Bielefeldt, Heiner / Hutter, Franz J / Kurtenbach, Sabine / Tessmer, Carsten MenschenrechtsFragen
Verlag : Loeper Karlsruhe ISBN : 978-3-86059-521-3 Einband : Paperback 16,90 Eur[D] / 17,40 Eur[A]
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Menschenrechts-Fragen sind Fragen, die uns alle angehen. In diesem Band diskutieren bekannte Menschenrechtler, Politiker und Publizisten kontrovers u. a. folgende Fragen: Wie sieht die menschenrechtliche Verfassung des zukünftigen Europas aus? Besteht ein Spannungsverhältnis zwischen der Europäischen Menschenrechtskonvention und der Grundrechtcharta der Europäischen Union? Wenn ja, wie lässt sich dies im menschenrechtsfreundlichen Sinne auflösen? Wie entwickeln sich die Menschenrechte im Zeitalter der Globalisierung weiter? Wird die Menschenrechtspolitik der Vereinten Nationen durch die Schaffung des Menschenrechtsrates effektiver? Können dadurch die Defizite der Menschenrechtskommission behoben werden, ohne dass deren Errungenschaften verloren gehen? Welche Macht hat die Gegenmacht? Welche Chancen und welche Risiken ergeben sich aus der zunehmenden Professionalisierung von Menschenrechtsorganisationen?
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Xiao Rundcrantz (Autor), Jürgen Vater (Autor)
Rote Staatsanwältin
Gebunden, 352 Seiten
Herder Verlag 19,90 EUR
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Das Buch der ehemaligen Staatsanwältin Xiao Rundcrantz ist ein Bericht aus dem Innersten Chinas - nicht aus der Glitzer- und Wirtschaftwelt Pekings oder Shanghais. Es gibt intime Einblicke in das Rechtswesen eines Landes, dessen Zuwachsrate zurzeit die stärkste der Welt ist. Die junge Xiao wird Mitglied der Staatsanwaltschaft und findet sich in einem System wieder, das gegen die Menschen arbeitet und gegen die eigenen Gesetze verstößt. Sie ist alltäglich konfrontiert mit Korruption, Willkür und Gewalt - und eben auch mit ihren Opfern. Entstanden ist ein einzigartiges Zeitdokument, persönlich und aufwühlend geschrieben. Die Autorin erzählt, wie sie es nicht mehr ertragen konnte, als Frau und als Staatsanwältin in dieser totalitären und korrumpierten Gesellschaft zu leben. Durch eine Begegnung mit einem Deutschen kann sie sich befreien und das Land verlassen. Sie lebt heute in Schweden. Ein persönlicher, politischer und ergreifender Thriller über das Gerichtswesen in einem Land, das von sich selbst sagt: "Wir sind ein Rechtsstaat - mit großer chinesischer Tradition." (Verlag Herder)
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Khaled Hosseini und Michael Windgassen
Tausend strahlende Sonnen
Gebunden, 381 Seiten
Bloomsbury Verlag 22 EUR
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Khaled Hosseini erzählt inmitten von Krieg und Zerstörung eine zutiefst bewegende Geschichte vom Leid und der Ohnmacht, aber auch vom außergewöhnlichen Mut zweier afghanischer Frauen. Die unehelich geborene Mariam wird mit fünfzehn ins ferne Kabul geschickt, wo sie mit dem dreißig Jahre älteren Witwer Rashid verheiratet wird. Zwanzig Jahre später erlebt Leila, ein Mädchen aus der Nachbarschaft, ein ähnliches Schicksal. Auch ihr bleibt keine Wahl sie wird Rashids Zweitfrau. In dem bis dahin kinderlos gebliebenen Haushalt bringt Leila nacheinander eine Tochter und einen Sohn zur Welt. Während der Taliban-Herrschaft machen Bombardierungen, Hunger und physische Gewalt das Leben der Familie zur Qual. Die Not lässt die an sich so unterschiedlichen Frauen zu engen Freundinnen werden. Gemeinsam nehmen die beiden Frauen den Kampf um ein Leben in Würde auf.
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Marjane Satrapi
Persepolis. Eine Kindheit im Iran
Taschenbuch 160 Seiten Ueberreuter Verlag 9,95 EUR
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In ihrem Buch "Persepolis" hat Marjane Satrapi ihre Kindheit zur Zeit der islamischen Revolution im Iran nachgezeichnet und damit ein Meisterwerk geschaffen. Der Comic ist nicht nur anrührend und teils umwerfend komisch, zugleich erzählt er eine verstörende, hoch spannende und herzzerreißende Geschichte. Bereits der minimalistische Zeichenstil begeistert. Die Autorin bringt die Emotionen der Figuren mit wenigen Strichen so prägnant aufs Papier, das man sofort mitfühlt und in die Geschichte hineingezogen wird. Bild für Bild bringt sie die Sache auf den Punkt: bereits das zweite Bild im Comic zeigt vier identisch aussehende Mädchen mit strengem schwarzen Kopftuch. Dazu der Text "Und das ist ein Klassenfoto. Ich sitze am linken Rand, darum sieht man mich nicht. Von links nach rechts: Gounaz, Mashid, Narine, Minna". Dieser Ton, humorvoll, von entwaffnender Klarheit und weder bitter noch nachtragend, trägt sich durch das ganze Buch.
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Martin Haidinger
Von der Guillotine zur Giftspritze. Die Geschichte der Todesstrafe. Fakten - Fälle - Fehlurteile (Gebundene Ausgabe) 224 Seiten Ecowin Verlag 19,95 EUR
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Was sich jahrhundertelang vor staunendem, geiferndem oder erschüttertem Publikum abspielte, geschieht heute meist hinter hohen Gefängnismauern und mit Giftspritze: eine Hinrichtung. Macht es das besser? So oder so entscheidet der Staat über das Leben von Menschen. Nicht erst seit Saddams Tod durch den Strang ist die Diskussion über die Rechtmäßigkeit der Todesstrafe wieder losgebrochen. Eine packende Geschichte des brutalen Geschehens im Namen der Gerechtigkeit. Anhand unzähliger Fälle zeichnet der Journalist und Historiker Martin Haidinger die Blutspur der Justiz durch die Geschichte nach, nennt die Namen von Henkern und Opfern und gibt Einblicke in die erschütternden Fälle. Die Todesstrafe - das letzte staatliche Argument im Ringen um Sühne für Kapitalverbrechen und zugleich das am öftesten gebrauchte Instrument politischer Willkür.
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Rebiya Kadeer Die Himmelsstürmerin Chinas Staatsfeindin Nr. 1 erzählt aus ihrem Leben Gebundene Ausgabe Erschienen: 06.2007 Erschienen bei: Heyne ISBN-10: 3-453-12082-5 Sprache(n): Deutsch 36,90 EUR
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Rebiya Kadeer, Chinas bekannteste Menschenrechtlerin, war einst die reichste Frau im Reich der Mitte. Doch als sie begann, ihre politische Macht zu nutzen und sich für die Rechte ihres uigurischen Volksstammes, einer muslimischen Volksgruppe in China, einzusetzen, wurde sie zur meistgehassten Frau des Regimes: Fünf Jahre saß sie im Gefängnis und wurde Zeugin von Folter, Vergewaltigungen und Hinrichtungen. Ihr bewegtes Leben ist spannender als jeder Roman.en. Ihre bewegte Lebensgeschichte ist ebenso dramatisch wie politisch brisant.
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Ishmael Beah: Rückkehr ins Leben Ich war Kindersoldat Aus dem Englischen von Conny Lösch Campus-Verlag 2007, geb., 272 Seiten, EUR 19,90 ISBN 978-3-593-38264-7
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Weltweit sind ca. 250 000 Kindersoldaten in Kriege und bewaffnete Konflikte involviert. Ishamel Beah war einer von ihnen. Er war 12 Jahre alt, als er in Sierra Leone zwangsrekrutiert und mithilfe von Drogen, Alkohol und militärischem Drill zu einem kaltblütigen Mörder gemacht wurde. Ein authentischer, emotionaler und schonungslos ehrlicher Erlebnisbericht. Beah schildert seine bewegenden Erlebnisse als Kindersoldat. Ishmael Beah wurde 1980 in Sierra Leone geboren, mit zwölf Jahren von der Armee zwangsrekrutiert und kämpfte drei Jahre lang als Kindersoldat, bevor UNICEF ihn im Alter von 15 Jahren befreien konnte. Er zog 1998 in die Vereinig- ten Staaten und beendete dort die Highschool. 2004 machte er seinen Abschluss in Politikwissenschaften am Oberlin College. Neben zahlreichen ande ren politischen Engagements gehört er dem Beirat der Kinderrechtsabteilung von Human Rights Watch an.
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Fazal Sheikh
Ladli Indiens vergessene Töchter
Bildband Steidl Verlag Göttingen 192 Seiten 25 Euro
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Der New Yorker Fotograf Fazal Sheikh fotografiert Menschen, die in ihrer Heimat unerwünscht sind. Er befragt sie ausführlich nach ihrem Leben und veröffentlicht die Interviews zusammen mit ihren Fotos.Sein Bildband „Ladli“ zeigt Mädchen in indischen Waisenhäusern. Die Geschichten der Mädchen und jungen Frauen dokumentieren die Rechtlosigkeit indischer Frauen. Ehemänner, die unzufrieden sind mit ihren Part- nerinnen, jagen diese aus dem Haus, geben sie zur Vergewaltigung frei oder lassen sie ermorden. Väter treiben ihre Töchter in die Fänge der Prostitution. Die Polizei sieht nicht hin, die Justiz duldet es. In ruhigen Schwarzweißportraits gibt Fazal Sheikh den Fallgeschichten Gesichter.
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Ralph Giordano: Erinnerungen eines Davon- gekommenen
ISBN: 3462037722 Kiepenheuer & Witsch GmbH März 2007 - gebunden - 420 Seiten
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Dass er als Sohn einer jüdischen Mutter davonkommen würde, war unwahrscheinlich. Wie er dennoch davonkam, und das immer wieder, darüber legt der Journalist, Fernsehautor und Schriftsteller Ralph Giordano in der Mitte seines neunten Lebensjahrzehnts nun Zeugnis ab - engagiert und kämpferisch wie eh und je. Hier wird ein Zeitalter besichtigt, widergespiegelt in der Biographie eines Mannes von unerschöpflicher Kreativität und Aktivität. So werden wir Zeugen, wie der Schwur, Deutschland zu verlassen, allmählich dahin schmilzt und der Verfolgte von einst Anteilnahme empfindet für Menschen, die in den bedrohtesten Jahren seines Lebens auf der anderen Seite gestanden hatten. Und wie er hartnäckig um ein schwer erreichbares Ziel kämpft - Zugehörigkeit. Bei aller politischen Durchdringung dieses Daseins aber ist es ein durch und durch privates Buch, das Schlüsseldokument eines unvergleichlichen Lebens, die Bilanz eines großen Humanisten.
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Grigori Pasko: Die Rote Zone Ein Gefängnistagebuch
ISBN: 3892449953 € 24,90 Wallstein Verlag Oktober 2006
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Buchempfehlung Der Militärjournalist und Marineoffizier Grigori Pasko wurde vom russischen Geheimdienst verhaftet und wegen Vaterlandsverrats und Spionage angeklagt - obwohl er gegen kein Gesetz verstoßen hat. Pasko hatte ausländischen Medien brisantes Material zugespielt, auf dem zu sehen ist, wie die russiche Marine atomare Abfälle im Pazifischen Meer entsorgt. Pasko wird daraufhin verhaftet. Er kommt in ein Straflager, ins Gefängnis. Um nicht wahnsinnig zu werden, hat Pasko angefangen, ein Tagebuch zu schreiben. Es heißt "Die rote Zone - Ein Gefängnistagebuch" und konnte in Russland nicht herausgegeben werden.
Jezt ist es in Deutschland erschienen
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Anna Politkovskaja:
Russisches Tagebuch
Dumont Literatur und Kunst Verlag, März 2007 24,90 Euro
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Buchempfehlung Das "Russische Tagebuch" entstand zwischen Dezember 2003 und September 2005. Politkowskajas Aufzeichnungen beginnen mit Putins Kampagne zu seiner Wiederwahl und enden mit der eindringlichen Frage: Habe ich Angst?
Bis zur Selbstaufgabe engagiert, persönlich und mit Blick für das Schicksal des Einzelnen, beschreibt sie im "Russischen Tagebuch" die Politik ihres Landes dieser zwei weichenstellenden Jahre. Dabei geht es ihr um politische Ereignisse ebenso wie um die Stimmung in der Bevölkerung. Ein Bericht aus erster Hand, der wagt, was in Putins Russland lebensgefährlich ist: die Wahrheit.
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Bahman Nirumand:
Iran - Die drohende Katastrophe
Kiepenheuer & Witsch GmbH Juni 2006 - kartoniert - 220 Seiten, 16,90 Euro
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Buchempfehlung
Bahman Nirumand beschreibt in seinem Buch die Gefahren, die von dem akuten Atomkonflikt mit dem Iran ausgehen und liefert einen prägnanten Überblick. Er analysiert die tiefen Widersprüche im Gottesstaat, die genutzt werden müssen, um einen militärischen Konflikt noch zu vermeiden. Bahman Nirumand, intimer Kenner der iranischen Politik und Gesellschaft, gibt überraschende Einblicke in die verdeckten Machkonstellationen des Landes.
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Ich nicht
Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend von Joachim C.Fest
Rowohlt Verlag Reinbek
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Buchempfehlung Kaum ein anderer hat unser Verständnis vom Dritten Reich so sehr geprägt wie Joachim Fest. Seine Biographien zu Adolf Hitler und Albert Speer oder seine Annäherungen an die letzten Tage im Führerbunker erreichten weltweit ein Millionenpublikum - doch wie hat er selbst, der Zeitgeschichtler des Jahrgangs 1926, den Nationalsozialismus, den Krieg und das besiegte Deutschland erfahren? Mit dieser Autobiographie seiner Kindheit und Jugend gewährt Joachim Fest erstmals umfassenden Einblick in sein unmittelbares Erleben der dunklen Jahre. Die Aufgabe, die ich mir gestellt habe, lautet Erinnerung.
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Jahrbuch Menschenrechte 2007. Privat oder Staat? Menschenrechte verwirklichen! Suhrkamp 2006, 369 S., 12,- Euro
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Buchempfehlung m Mittelpunkt dieser Ausgabe des "Jahrbuchs Menschenrechte" steht die Diskussion über das staatliche Gewaltmonopol und die Menschenrechtsverantwortung von Unternehmen. Darf ein Staat seine Macht, seine Exekutive an private Gesellschaften abgeben? Welche Rolle spielen Söldnerheere oder private Sicherheitsfirmen in Gewaltkonflikten? Welche Auswirkungen hat diese Form des Outsourcings auf die Verwirklichung der Menschenrechte? Namhafte Wissenschaftler, Journalisten und Menschenrechtsverteidiger diskutieren im Jahrbuch Konzeptionen, wie Menschenrechte weltweit zu verwirklichen sind.
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Robert Harris "Imperium" (Heyne Verlag, München 2006, 480 S., 19,95 Euro)
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Buchempfehlung Imperium Ein historischer Roman vom alten Rom und gleichzeitig eine genau recherchierte Biografie von Marcus Tullius Cicero. Harris zielt mit diesem spannenden Portrait des alten Rom unverhohlen auf die Gegenwart. Die Parallelen zum Westen liegen für ihn auf der Hand und er stellt sich die Frage: „Hat unsere Demokratie vielleicht ihren Zenith erreicht und beginnt denselben Weg zu gehen wie die römische?“
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Roger Willemsen Hier spricht Guantánamo
Zweitausendeins, 2006 Infos zu Guantánamo:
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Buchempfehlung: Roger Willemsen hat sich auf die Suche nach ehemaligen Häftlingen gemacht und fünf von ihnen ausführlich befragt: Zwei Russen, einen Palästinenser, einen Jordanier und einen Afghanen. Sie sprechen über ihren Lebensweg bis zur Gefangennahme, über Folter, Vergewaltigungen, Koranschändungen, Verhörtechniken, Strafsysteme, Isolierhaft, über mangelhafte Dolmetscher, undurchsichtige Medikamentenverabreichung, kollabierende Wachen, Traumatisierungen und psychische Defekte.
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Shirin Ebadi Mein IRAN ein Leben zwischen Revolution und Hoffnung
Pendo Verlag 2006
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Seit Jahrzehnten setzt sich Shirin Ebadi für eine Reform der iranischen Gesellschaft von innen heraus ein. Mit nicht einmal dreißig Jahren wurde Shirin Ebadi 1975 als erste Frau im Iran zur Richterin ernannt und übernahm schon bald den Vorsitz des Teheraner Gerichts. Im Zuge der islamischen Revolution enthob man sie 1979 ihres Amtes und degradierte sie zur Sekretärin. Sie entschloss sich, Anwältin zu werden und widmete ihr Engagement vor allem den Rechten von Frauen und Kindern. Im Jahr 2000 wurde sie aufgrund ihrer Tätigkeit als Verteidigerin vor Gericht angeklagt und schließlich verhaftet. Doch weder Einzelhaft noch Berufsverbot konnten Shirin Ebadi von ihrem Kampf für Freiheit und Menschenrechte abhalten, für den sie 2003 den Friedensnobelpreis erhielt. Ihre Autobiografie gewährt Einblick in die gesellschaftlichen Strukturen ihres Landes, das zur tickenden Zeitbombe im Nahen Osten geworden ist.
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Mukthar Mai, Die Schuld, eine Frau zu sein Droemer, 2006 Infos zu Mukthar Mai hier:
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»Um zu kämpfen, musste ich alles verlieren. Meinen Ruf, meine Ehre, alles, was mein Leben ausmachte. Aber ich gebe nicht auf. Was ich will, ist Gerechtigkeit.« »Ich bin die Symbolfigur für eine grausame Realität geworden, die Tausende Frauen betrifft. Doch falls mein Leid dazu beiträgt, etwas in der Welt zu ändern, dann war es das wert.« Mukhtar Mai
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»Mukhtar Mai ist eine Heldin. Sie erlitt das, was in ihrer Gesellschaft als die größte Schande gilt - und ging daraus als ein Symbol der Tugend hervor. Sie durchlitt lange Jahre der Armut, Misshandlung und Justizwillkür der grausamsten Art - und beeindruckt uns mit ihrem Glauben an die Kraft der Erziehung und ihrer Hoffnung.« / The New York Times
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