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   seit 24.11.2005

Letzte Aktualisierung
am 4. März 2010

 

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Willkommen bei
amnesty international Detmold

Auf unserer Website stellen wir Ihnen unsere Arbeit für die Menschenrechte vor und geben einen Einblick in Ziel und Arbeitsweise der internationalen Menschenrechtsorganisation amnesty international.
Unsere Gruppe besteht seit 1977 und setzt sich seitdem mit vielen Aktionen für die Verwirklichung der Menschenrechte ein. Den Arbeitsschwerpunkt haben wir zur Zeit auf den Iran gelegt. Für Anregungen, Lob und Kritik sind wir dankbar.

Kontaktadresse: Bettina Rinke,
Email:
museumsinitiative-owl@owl-online.de

Neues zum Thema Eilaktionen! (urgent actions)

weitere Buchempfehlungen finden Sie hier

Erich Follath

Die Kinder
der Killing Fields
Kambodschas Weg vom Terrorland zum Touristenparadies

Originaltitel: Die Kinder der Killing Fields
Originalverlag: DVA / Spiegel Buchverlag, München Hamburg 2009
Taschenbuch, Broschur, ca. 368 Seiten, 12,5 x 18,3 cm
8 S. farb. Bildteil
ISBN: 978-3-442-10224-2
ca. € 10,95 [D] | € 11,30 [A] | CHF 19,90 (UVP)Unverbindliche Preisempfehlung

Vor 30 Jahren wurde Kambodscha vom Terror der Roten Khmer heimgesucht, die auf den »Killing Fields« fast ein Viertel der eigenen Bevölkerung ermordeten. Jetzt endlich werden die Verantwortlichen vor ein Tribunal gestellt. SPIEGEL-Autor Erich Follath schildert ein faszinierendes Land mit einer jahrtausendealten Kultur und Geschichte, das mit den Schatten der grausamen Vergangenheit kämpft.Der Riss geht quer durch alle Familien: Fast jeder vierte Kambodschaner fiel dem Terror der Roten Khmer zum Opfer – in diesem Herbst, 30 Jahre nach dem Ende des blutigen Regimes, beginnt ein Internationaler Gerichtshof damit, den Massenmord zu sühnen. »Bruder Nummer eins« Pol Pot ist tot, aber sein Vize sitzt auf der Anklagebank von Phnom Penh, gemeinsam mit vier anderen ehemaligen Führern.

Hier können Sie weitere Informationen zur Lage im Iran aufrufen!

aktuell0302
IRANtn_kl
Frauenrechtlerin aus der Haft entlassen
Die 24-jährige Studentin und Frauenrechtlerin Somayeh Rashidi wurde am 25. Februar 2010 aus dem Teheraner Evin-Gefängnis entlassen. Amnesty International sind die genauen Bedingungen ihrer Freilassung nicht bekannt. Ihr könnten eine Anklage und ein Gerichtsverfahren bevorstehen. Mit einer Eilaktion hatte sich AMNESTY INTERNATIONAL für sie eingesetzt.
Somayeh Rashidi unterstützt die Kampagne für Gleichberechtigung seit ihrer Gründung im Jahr 2006. Die Kampagne für Gleichberechtigung ist auch bekannt als "Eine Million Unterschriften"-Kampagne und fordert ein Ende der Diskriminierung von Frauen im iranischen Recht. Man hatte Somayeh Rashidi die Fortsetzung ihres Studiums im laufenden Studienjahr verwehrt - offenbar wegen ihres Engagements in der Frauenbewegung.
Hier weitere Einzelheiten.

aktuell0302Junge Mutter in Burkina Faso jpg(2)
Aktion in Detmold zum Internationalen Frauentag am 8. März 2010
Mutter werden ohne zu sterben
Die Amnesty International-Gruppe Detmold wird am 8. März, dem Internationalen Frauentag von 16 - 18 Uhr auf dem Marktplatz einen Informationsstand aufbauen. Mit einer Aktion zu Burkina Faso machen wir auf die Müttersterblichkeit in diesem Land aufmerksam. Rote Rosen aus fairem Handel warten auf die Frauen, die unseren Stand besuchen.
Jede Minute stirbt irgendwo auf der Welt eine Frau während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder im Kindbett. Das sind mehr als 500.000 Frauen jährlich. In 80% der Fälle sterben sie an behandelbaren bzw. vermeidbaren Komplikationen wie starken Blutungen, Infektionen, unsicheren Abtreibungen, schwangerschaftsbedingtem Bluthochdruck oder einem verzögerten Geburtsverlauf. Meist sind es Frauen, die in Armut leben, die zu Minderheiten oder zur indigenen Bevölkerung gehören und die marginalisiert sind, für die ein Schwangerschaft zum tödlichen Risiko wird.
Hier finden Sie weitere Informationen und unsere Petition

aktuell0302
Rückblick auf die Arbeit der Detmolder AMNESTY-Gruppen im Jahre 2009
Hier im unteren Teil finden Sie unseren Jahresrückblick, der Auskunft gibt über unsere Arbeit im vergangenen Jahr. Während die Hauptgruppe den Schwerpunkt weiterhin auf die Menschenrechtslage im Iran gelegt hat, wo es im vergangenen Jahr zu einer dramatischen Verschlechterung der Situation gekommen ist, war es ein Anliegen der Jugendgruppe, sich u. A. weiter für schutzbedürftige Flüchtlingen einzusetzen.

Hier der Rückblick als PDF-Datei zum herunterrunterladen.

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IRAN
Iran am Pranger
Der UN-Menschenrechtsrat tagt in Genf
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In seiner Tagung befasst sich der UN-Menschenrechtsrat in Genf mit dem Bericht, den die iranische Regierung vorgelegt hat . "Die iranischen Behörden scheinen den Bezug zur Realität verloren zu haben oder wollen sie einfach nicht anerkennen," sagte Hassiba Hadj Saraoui, die stellvertretende Direktorin für den Mittleren Osten und
Nordafrika bei Amnesty International bei der Auswertung dieses Berichts. "Für den Iran ist es an der Zeit, notwendige Maßnahmen durchzusetzen, um die Menschenrechtslage im Land zu verbessern und   Menschenrechtsverteidigern zu erlauben, ihrer Arbeit ohne Furcht nachzugehen, Journalisten freie Berichterstattung zu gewähren, Menschen demonstrieren zu lassen, ohne ihnen mit Gewalt zu begegnen und die Justiz im Allgemeinen zu verbessern," sagte Hassiba Hadj Sahraoui:
Hier der ausführliche Kommentar von amnesty
international, auch in der englischen Fassung


Hier der Länderkurzbericht von AMNEST INTERNATIONAL vom 8. Februar 2010 über die Menschenrechtsverletzungen im Iran seit den Wahlen im Juni 2009.

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IRAN
Iranische Nobelpreisträgerin Shirin Ebadi richtet Hilferuf an die Vereinten Nationenshirin_ebadi202
"Bitte helft uns, den Frieden in unserem Land wieder herzustellen. Die Regierung muss dem Volk zuhören, sonst gibt es schon morgen eine Katastrophe". Ebadi bittet den Menschenrechtsrat, einen Sonderberichterstatter in den Iran zu schicken, der dort die Situation verfolgen solle. Bei einer von amnesty international und Human Rights Wach organisierten Veranstaltung am Montag, 15. Februar in Genf soll die Menschenrechtslage im Iran vor dem UN-Menschenrechtsbeirat diskutiert werden. Westliche Staaten wie Deutschland kündigten harte Kritik an der Führung im Iran an.
Hier ein Bericht des Südwestdeutschen Rundfunks

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JEMEN
Gerechtigkeit für Fatima Hussein-Badi
Fatima Hussein-Badi und ihr Bruder Abdullah wurden 2000 festgenommen und später wegen Mordes an Fatimas Mann angeklagt. Im September 2003 bescheinigte der Oberste Gerichtshof im Jemen Fatima Hussein-Badi, sie habe ihren Mann nicht umgebracht. Die 2001 gegen sie verhängte Todesstrafe wurde in eine Haftstrafe von vier Jahren umgewandelt. Sie befindet sich jedoch weiterhin in Haft. Um Fatima Hussein-Badi zu einem "Geständnis" zu zwingen, führten ihr die Ermittler während der Verhöre ihren Bruder Abdullah mit blutverschmiertem Gesicht vor. Als man drohte, sie zu vergewaltigen, legte ihr Bruder ein "Geständnis" ab - wahrscheinlich um ihr dies zu ersparen. Abdullah wurde 2005 hingerichtet. Fatima droht nun das gleiche Schicksal. Weitere Informationen unter:
Bitte beteiligen Sie sich unserer Online-Petition

aktuell0302
Briefe, die helfen -  Ihr Einsatz zeigt Wirkung
Täglich werden Menschen weltweit festgenommen, bedroht, gefoltert, getötet. AMNESTY INTERNATIONAL startet daher jeden Monat so genannte "Briefe gegen das Vergessen". Sie geben den Gefangenen Hoffnung und zeigen den Verantwortlichen, dass die Opfer von Menschenrechtsverletzungen nicht in Vergessenheit geraten sind. Im vergangenen Jahr veröffentliche AMNESTY 36 solcher Appelle, 17 waren erfolgreich. Dies entspricht einer Erfolgsquote von fast 50 Prozent. Vier Gefangene wurden freigelassen, in acht Fällen wurden Untersuchungen der Menschenrechtsverletzungen vorgenommen. Zweimal wurden Verantwortliche für Menschenrechtsverletzungen vor Gericht gestellt und verurteilt. Wir möchten allen danken, die sich an unseren Aktionen beteiligen. Die  Beispiele zeigen, dass Ihr Engagement deutliche Wirkung erzielt. Ihre Briefe, Faxe und E-Mails haben die Menschenrechtslage vieler Betroffener entscheidend verbessert. Wir hoffen auch weiterhin auf Ihre Unterstützung.

Die Menschenrechtlerin Jestina Mukoko hat sich in einem Brief bei Amnesty International bedankt. Die Leiterin des "Zimbabwe Peace Project" (ZPP) war im Dezember 2008 festgenommen und von den simbabwischen Behörden illegal in Haft gehalten und gefoltert worden. Nach drei Monaten Haft ließ man sie im März 2009 auf Kaution und unter Auflagen frei. Amnesty International hatte sich intensiv um ihre Freilassung bemüht. Im Oktober 2009 schrieb sie an ai:

“Zu wissen, dass es Menschen gibt, die uns in unserem Kampf unterstützen, hat uns Trost und Kraft gegeben. Ich bin wieder frei. Vielen Dank, dass Sie uns beigestanden und an uns geglaubt haben. Wir werden unseren Kampf für die Achtung der Menschenrechte in Simbabwe weiterführen. "

petitionsvorschlaege_weissHaben Sie keine Zeit, eigene Texte zu schreiben, möchten aber trotzdem etwas tun?
Auf
www.eilpetitionen.de finden Sie bei einigen urgent actions (ua's) bereits vorformulierte Briefe, bei denen Sie im Prinzip bloß Ihren Namen, Ihre Adresse, das Datum und Ihre Unterschrift vor dem Abschicken ergänzen müssen. Diese Petitionsvorschläge werden von erfahrenen ua-SchreiberInnen auf freiwilliger Basis verfasst. (z.T. in englischer, französischer oder spanischer Sprache) Wenn Sie mit Schreiben (noch) unsicher sind oder wenig Zeit haben, verwenden Sie am besten solche Petitionsvorschläge.

Hier finden Sie die von uns für den Druck formatierten .RTF und .PDF Dateien der letzten aktuellen Fälle.

IRAN
Bericht über 3 iranische Studenten, für die ai Detmold sich in den letzten Jahren mit vielen Aktionen eingesetzt hat. Sie waren wegen Teilnahme an Demonstratonen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt und in der Haft schwer gefoltert worden.

Manuchehr Mohammadi
gelang im September 2006 nach 7-jähriger Haft die Flucht in die USA   
Stationen seines Lebens

Akbar Mohammadi
starb am 31.7.2006 unter ungeklärten Umständen in der Haft
Sein Leidensweg in der Haft

Ahmed Batebi
Nach einjähriger Haftverschonung wurde er im Juli 2006 wiederum inhaftiert. Sein Gesundheitszustand war sehr schlecht.
Ende 2007 wurde er laut einem Interview mit Nooshabeh Amiri aus der Haft entlassen. Im Sommer 2008 entschloss er sich zur Flucht aus dem Iran und befindet sich seitdem in den USA.
Wir wünschen ihm für seinen weiteren Lebensweg alles Gute.
Unmenschliche Behandlung in der Haft.

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